Video Cult/ures

Multimediale Installationen der 90er Jahre

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Produktnummer: 1000011805
Am Ende der neunziger Jahre ist Kunst zu einem Knotenpunkt gesellschafts- und kulturtheoretischer Fragestellungen geworden. Dabei bilden gerade die medienorientierten Ansätze der zeitgenössischen Kunst den zentralen Ausgangspunkt. Video hat sich zu einer universalen und integrierenden Sprache entwickelt, die in Gestalt von Großbildprojektionen, Monitorbildern oder interaktiven Systemen Raum und Zeit, Fiktion und Realität, Theorie und Alltag miteinander verknüpft. Mit «video cult/ures» präsentiert das Museum für Neue Kunst I ZKM Karlsruhe eine breite Auswahl internationaler Arbeiten zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler, die das aktuelle Kunstgeschehen durch ihre Videoarbeiten nachhaltig belebt haben. Interkulturalität und die Sensibilität für gesellschaftlich vermittelte Konstruktionen von Identität bilden dabei die Gravitationszentren, um die sich die Videokunst der letzten Jahre bewegt. In den zeitgenössischen Projektionen finden sie ihren medienreflexiven Ausdruck. Mit «video cult/ures» liegt ein Band vor, der nicht nur dieses künstlerische Feld beschreibt, sondern darüber hinaus mit den Essays von Ursula Frohne, Peter Weibel, Konstanze Thümmel, Verena Kuni, Yvonne Spielmann, Kaja Silverman, Christian Katti, Lydia Haustein und Okwui Enwezor einen Reader zur aktuellen Videokunst bietet, der in kunstgeschichtlicher, ästhetischer und kulturwissenschaftlicher Perspektive das Phänomen Videokunst untersucht.